IN EIGENER SACHE

Mehr Transparenz und Realitätstreue

Für die Betroffenen ist unerheblich, welcher Nationalität der Einbrecher angehörte. Wenn aber zunehmend erkennbar wird, dass es sich nicht um Einzeltäter handelt, die gelegentlich am Werke sind, sondern sich kriminelle Strukturen mit verlockenden Lebensstilen für ganze Familien aus zerrütteten Regionen Europas  abzeichnen, besteht dringender Handlungsbedarf. Hier geht es keinesfalls um Ausländerhass oder dem Ruf nach einem Polizeistaat. Hier geht es um das Grundrecht der Bürger, die Sicherheit eines Rechtstaates genießen zu können. - Agressivität und Dominanz der Täter machen erforderlich, dass der Rechtstaat seine Möglichkeiten konsequent einsetzt, will er mit Integration nicht auch  Kriminalität integrieren.

Political Korrektnis

Im Wahlkampf 2017 wurde von den Parteien der „Großen Koalition“ das Thema der „Inneren Sicherheit“ und insbesondere die alltägliche Einbruchskriminalität kaum thematisiert. Im Merkel/Schulz-Auftritt ist noch nicht einmal die Vokabel gefallen. Es ist überdeutlich, dass die eklatanten Fehler der Vergangenheit beim Sicherheits-abbau aus dem Wahlkampf herausgehalten werden sollten.  Wer das Grundbedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit ignoriert, verliert das Vertrauen der Bürger. Nur wer die Verbrechen auf den Straßen und in den Wohnbereichen ausreichend benennt, wird die Probleme durch Polizei und Justiz auch lösen lassen können.

Die Schere im Kopf?

Es wurden mit ausreichendem Abstand zum Wahlkampf ausgezeichnete Filmbeiträge, auch und insbesondere vom ZDF ausgestrahlt, die eindrucksvoll und umfassend die Einbruchskriminalität insgesamt und für den Einzelnen aufgezeigt haben. Siehe Links!

Im politischen Kontext allerdings, wurde dieses Thema bei der ZDF-Sendung „Wie geht´s, Deutschland?“ mit ziemlich spitzen Fingern angefasst.

In dem ankündigenden Portait zu meiner Teilnahme an der Sendung wurde die Passage über diese, von mir initiierte web-site zwar aufgezeichnet, aber nicht verwertet. Ebenso wurde die von mir aufgezeichnete Sprachaufnahme der Eigendarstellung gekürzt.: „Ich bin Burkhard Homburg. Eines von jährlich zig-tausend Einbruchsopfern in diesem Land.“ Der bewertende Teil jedoch, fiel wieder der Schere zum Opfer: „Seither beobachte ich, dass Deutschland zu einem Selbstbedienungsladen für Einbruchskriminelle geworden ist. Ein wirksamer Schutz der Bürger ist überfällig.“

Meine Bewertung des Sendeverlaufes habe ich in einem „Offenen Brief“ an Marietta Slomka zusammengefasst, der nachfolgend ungekürzt wiedergegeben wird. Zur Sendung führt der Link.


Wie geht´s, Deutschland?

Offener Brief an Marietta Slomka
Von Burkhard Homburg, Opfer der Einbruchskriminalität

Liebe Frau Slomka,

meine Teilnahme an der Sendung hat mir aus der Innenansicht des TV-Journalismus höchst interessante Erkenntnisse vermittelt, obwohl es doch eigentlich umgekehrt hat sein sollen. Ich hätte gern meine Erkenntnisse aus der Innenansicht eines „Opfers“ zum Thema „Innere Sicherheit“ in seiner alarmierenden Bedeutung dargestellt. Dies haben Sie leider durch eine sehr souveräne Programmführung im Sinne der „Political Korrektnis“ leider, leider verhindert.

Durch meine Web-Site „einbruch-opfer.de“ war Ihnen und Ihrem Team bewusst, dass Sie mit mir zwar einen auskunftsfähigen, aber auch engagierten Gesprächspartner zu diesem Thema eingeladen haben.
Nach meinem Hinweis während der Probe, dass mir zu der Statistik andere und zwar deutlichere Zahlen vorliegen würden, baten Sie mich, während der Sendung keine Diskussion hierzu zu beginnen. Dies hatte ich auch nicht vor, da die Ursachen für den Anstieg der Einbruchskriminalität und die zwingenden Gegenmaßnahmen der interessantere Aspekt des Themas sind. - Herr Niehaves, als mein Interviewpartner für das Portrait, hat mich dann noch vor der Sendung ermahnt, möglichst kurz auf gestellte Fragen einzugehen, also Stichworte abzuwarten. Am Ende musste ich feststellen, wenn man dies fair einhält, hat man sich an die Leine legen lassen.

So war es mir nicht möglich, auf die derzeit stagnierende Sicherheitslage hinzuweisen, die einer Einladung zur Einbruchskriminalität gleichkommt. Kaum spürbare Verurteilungsraten begünstigen ein nahezu risikofreies kriminelles Gewerbe. Meine dringende Mahnung an die Zuschauer, sich an die Eigenverantwortung zu erinnern und durch geeignete Maßnahmen zur Einbruchssicherung den Ganoven ihr Tun zu erschweren, ist von Ihnen leider unterbunden worden, als Sie auf mein Zeichen, noch etwas sagen zu wollen, nicht eingegangen sind. Ich glaube, dass dieser Appell nützlich im Sinne der Sendung gewesen wäre und Ihr Bekenntnis, dass bei Ihnen privat bereits dreimal eingebrochen worden ist, der Bedeutung des Themas gut getan hätte.

Mit besten Grüßen
Burkhard Homburg